Psychotherapie und Krisenprävention

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben,

sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nützen

(Seneca)

Krisenprävention

Meistens beginnt die Bewältigung einer Krise im Unternehmen erst nach Ausbruch der Krise. Dabei ist die erste Reaktion der Betroffenen meistens eine Schockreaktion, die gefolgt durch Verleugnung des Problems bzw. Suche nach Schuldigen nicht besonders konstruktiv behandelt wird.
Dabei kann eine Krise von innen oder außen entstehen. Nicht immer, aber sehr häufig gibt es Frühwarnsignale, die eine wichtige Präventionsmöglich bedeuten können. Jedes Unternehmen hat hier ganz unterschiedliche Indikatoren bzw. Krisensymptome.
Letztlich geht es darum, diese Frühwarnsignale rechtzeitig zu identifizieren und zu nutzen, um Schlimmeres zu verhindern. Aber auch einen Plan zu erarbeiten, was zu tun ist, wenn eine Krise ausbricht, die nicht frühzeitig zu erkennen war, stellt einen Präventionsfaktor dar, der Schlimmeres verhindert und weiteren Schaden relativiert.

Was wir Ihnen bieten:

  • Langjährige Krisenerfahrung in unterschiedlichen Kontexten
  • Methoden und Instrumente zur Krisendiagnose
  • Erfahrung mit Kommunikationsstrategien im Hinblick auf Medienkommunikation

Was Sie mitbringen:

  • Die Mitarbeit aller „Schlüsselfiguren“ des Unternehmens
  • Bereitschaft für Auseinandersetzung mit eventuell heiklen Themen
  • Bereitschaft zu einem offenen und visionären Diskurs
Psychotherapie

Psychotherapie ist die Behandlung von Menschen mit seelischen oder körperlichen Beschwerden.

„Jeder Mensch ist ein Individuum. Die Psychotherapie sollte deshalb so definiert werden, dass sie der Einzigartigkeit der Bedürfnisse des Klienten gerecht wird, statt den Menschen so zurechtzustutzen, dass er in das Korsett einer hypothetischen Theorie vom menschlichen Verhalten passt.” (Erickson 1979)

Durch gezielte Gespräche lernen sie neue Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst, ihren Gefühlen, ihren Beziehungen und der Umgebung, in der Sie leben. Ziel ist, die eigene (Er-) Lebensweise so zu verändern, dass ihre körperlichen und seelischen Beschwerden minimiert werden oder im besten Fall heilen.

Viele Menschen schämen sich nach wie vor, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen und haben Angst, als „nicht normal“ oder „verrückt“ stigmatisiert zu werden. Doch ganz im Gegenteil! Wenn man eine Therapie macht, ist man nicht verrückt, sondern um sich besorgt. Das ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass man Probleme wahrnimmt, sich um sich kümmert und daran arbeiten will, diese Probleme zu überwinden. Ein Mensch, der wegen eines Leidenszustandes zum Psychotherapeuten geht, ist genauso normal wie jemand, der wegen einer Krankheit zum Arzt geht. Beide suchen konstruktive, professionelle Hilfe bei der Bewältigung einer schwierigen Lebenssituation und der Heilung ihrer Beschwerden.

Die Ausübung der Psychotherapie ist in Österreich gesetzlich geregelt. Es darf sich nur jemand als PsychotherapeutIn bezeichnen, der eine umfassende, langjährige Psychotherapieausbildung abgeschlossen hat und vom Gesundheitsministerium anerkannt wurde. Außerdem sind Psychotherapeuten gesetzlich verpflichtet, ihre Kenntnisse laufend in Fortbildungen zu erweitern. Die Berufsbezeichnung „PsychotherapeutIn“ ist daher eine Garantie für eine hohe psychotherapeutische Kompetenz.

Die Kosten für eine Psychotherapie hängen von der Therapiedauer ab und werden im Erstgespräch vereinbart. Im Fall einer Krankenbehandlung nach ASVG, werden die Therapiekosten teilweise von der Krankenkasse rückerstattet.

Über das Ende einer Therapie entscheiden in der Regel Klient und TherapeutIn gemeinsam. Grundsätzlich werden am Beginn einer Therapie Therapieziele erarbeitet, und wenn diese Ziele erreicht sind, endet die Therapie.

Wann Psychotherapie Sinn macht?

  • Wenn Sie seelische Probleme haben, die Sie bisher nicht alleine lösen konnten.
  • Sie haben körperliche Beschwerden, die nicht besser werden, und Ihr Arzt hat trotzdem keine Krankheit festgestellt
  • Sie haben eine schwere körperliche Erkrankung, die es zu bewältigen gilt, und es ist wichtig gute Umgangsstrategien zu entwickeln
  • Sie machen immer wieder die gleichen unangenehmen Lebenserfahrungen
  • Sie wollen Ihre Persönlichkeit weiterentwickeln
  • Sie sind unglücklich in Ihrer Beziehung
  • Sie sind unglücklich mit sich selbst
  • Sie haben Schwierigkeiten im Beruf
  • Sie tun sich schwer, Grenzen zu setzen
  • Sie haben das Gefühl ausgebetet zu werden
  • Sie haben schlimme Grenzüberschreitungen erlebt, die sie in ihrem Leben beeinträchtigen
  • Sie fühlen sich schon längere Zeit nicht mehr leistungsfähig
  • Sie haben Schlafstörungen
  • Sie leiden schon längere Zeit unter Nervosität, Reizbarkeit oder Konzentrationsstörungen
  • Sie haben das Gefühl, Ihren Alltag nicht mehr bewältigen zu können
  • Sie haben Suizidgedanken
  • Sie leiden unter Panikattacken, Angstgefühlen ohne reale Gefahr
  • Sie haben Depressionen
  • Sie leiden unter starkem chronischen Stress
  • Sie haben Essstörungen
  • v. m.

Bei manchen Symptomen bzw. Krankheiten bringt eine Kombination von medizinischer und psychotherapeutischer Behandlung den besten Erfolg. In diesen Fällen stimmen wir – mit Ihrer Zustimmung – die Behandlung mit Ihrem Arzt auf Ihre Bedürfnisse ab und tauschen uns z. B. über Diagnose, Behandlungsverlauf und Medikation aus. Grundsätzlich sind Psychotherapeuten an eine strenge gesetzliche Schweigepflicht gegenüber Dritten gebunden, damit Sie Ihre Anliegen in einem geschützten Rahmen besprechen können.

Was wir Ihnen bieten:

  • Krisenerfahrene PsychotherapeutInnen, die nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden arbeiten
  • Hohe Professionalität im Umgang mit schwierigen Themen
  • Angenehme, geschützte und ungestörte Atmosphäre in unseren Räumlichkeiten
  • Eine wertschätzende und empathische Haltung
  • Vorsicht, Achtsamkeit und Geduld
  • Termine nach Vereinbarungen und in regelmäßigen Abständen
  • Transparenz, was die Methoden und unser Vorgehen anbelangt
  • Absolute Verschwiegenheit

Was Sie mitbringen:

  • Vertrauen und den Mut, sich auf das Geschehene einzulassen
  • Den Willen, sich persönlich weiterzuentwickeln
  • Die Bereitschaft, Neues auszuprobieren
  • Den Mut, offen über sensible Themen, Erlebnisse oder ErfInahrungen zu sprechen
  • Zeit, Energie und Geduld